Die saarländische Mundart - das gibt es
nicht. Unser Land ist, historisch bedingt,
kein einheitlicher Sprachraum. Deutsch ist die erste Fremdsprache. Dann kommt
Französisch, Englisch und "iwwer annere Leit".
Ganz grob dargestellt:
Im nördlichen und westlichen Teil des Landes wird Moselfränkisch gesprochen,
ebenso "iwwer da Grenz" in Lothringen, im Raum zwischen Forbach und
oberhalb
von Bouzonville bis zur luxemburgischen Grenze hin.
Im östlichen Teil des Landes, vor allem im Saarbrücker Raum spricht man
Rheinfränkisch. Ebenso "iwwer da Grenz" in Lothringen, im Bitscher
Land und
südöstlich von Forbach. Leider fast nur noch die älteren Leute!
Hierbei kommen allüberall mundartliche "Färbungen" vor, die dazu
führen, dass man
von Ort zu Ort sagt: "Bei uns schwätzt ma awwer gaaanz annerschder!"
Nun ja, wichtig ist dabei nur,
dass "mir schwätze, wie uns de Schnawwel gewachs
iss!" Charly Lehnert
Mundart-Gedichte
in rheinfränkischer und moselfränkischer Mundart finden Sie in
vielen Büchern und
Publikationen des Lehnert-Verlages. Denn die Erhaltung der Mundart liegt uns am
Herzen.
Siehe:
Kleine Saarland-Reihe oder der
Zeitung "nemmeh dehemm"
Wir stellen Ihnen in wechselnder Folge auf dieser Seite Gedichte
saarländischer und lothringischer Autorinnen und Autoren vor, die in Büchern des Lehnert
Verlages
und in der Zeitung "nemmeh dehemm" veröffentlicht worden sind.
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Rheinfränkische Mundart: |
Moselfränkische Mundart: |
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Ein
Mundartgedicht (rheinfränkisch) von |
Alfred Gulden, Saarlouis-Roden:
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